Gmail Kampagnen künftig nur noch via Discovery Anzeigen erstellbar



Wer ab 1.Juli auf Gmail Kampagnen zugreifen und diese bearbeiten oder gar neue erstellen möchte, kann dies nicht mehr auf die gewohnte Art und Weise tun. Zwar besteht bis auf Weiteres noch Lesezugriff auf diese Kampagnen, um die Inhalte gegebenenfalls sichern zu können, aber alle anderen Funktionen werden nicht mehr zu Verfügung stehen.

Dies heisst natürlich nicht, dass es künftig nicht mehr möglich sein wird, Gmail Kampagnen zu fahren, bloss wird man dies an einem anderen Ort einrichten müssen: Im Rahmen von Discovery-Anzeigen. Dort können Kampagnen erstellt werden, mit welchen man rund 2.9 Milliarden Nutzerinnen und Nutzer erreichen kann - in drei unterschiedlichen Google-Feeds: Auf der YouTube Startseite und auf der YouTube "Empfohlene Videos" Seite, in den Gmail Tabs "Werbung" und "Soziale Netzwerke" sowie auf Google Discover. Die Verknüpfung dieser Feeds und Dienste und die Zusammenführung des Eingabeortes macht in vielerlei Hinsicht Sinn. Einerseits wird das Erstellen und Ausspielen an verschiedene Orte vereinfacht (nur noch ein Eingabeort) und anderseits profitiert man von der Kenntnis der Nutzerabsichten, über welche Google verfügt. 

So werden Anzeigen künftig mehr nutzerzentriert und plattformübergreifend ausgespielt und nicht mehr nur in einzelnen Plattformen. Auf diese Weise folgt die Werbung also dem Nutzerverhalten und ist nicht mehr eingeschränkt, oder muss mehrfach aufgesetzt werden, um die Nutzerinnen und Nutzer an verschiedenen Orten zu erreichen - diese Auswahl übernimmt künftig Google und optimiert so weiter die Präzision des Targeting und die Verringerung des Streuverlusts.

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