Was bedeutet Googles $800 Mio. COVID-19 Hilfe für Schweizer Unternehmen?
Der Informationsriese Google stellt im Kampf gegen COVID-19 über $800 Mio. zur Verfügung, um KMUs, Gesundheitsorganisationen, Angestellte im Gesundheitswesen und Regierungen zu unterstützen. Wer aber kann von dieser Hilfe profitieren und wie?
Vorgehen für Schweizer KMUs:
Für die Schweiz als KMU-Land am relevantesten ist die dargebotene Hilfe für KMUs mit aktiven Google Konten: Gemäss der Mitteilung vom 27.3.2020 werden kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) Google Ad Credits im Wert von $340 Mio. gewährt, die seit mindestens einem Jahr ein Google Ads Konto aktiv nutzen. Die Kredit-Informationen werden proaktiv von Google zur Verfügung gestellt und dürfen ab sofort bis Ende 2020 über alle Werbeplattformen von Google hinweg genutzt werden.
WICHTIG: Gemäss Informationen von SEMSEA können KMUs nicht selber Anspruch auf die angebotene Hilfe erheben, sondern die Kredits werden von Google den entsprechenden Kunden automatisch im Verlauf von Q2 dieses Jahres gutgeschrieben.
Weiter unterstützt Google folgende Institutionen und Behörden:
- WHO (Welt Gesundheits Organisation) und über 100 Regierungsstellen: Mit Ad Grants im Wert von $250 Mio. können diese wichtige Informationen zur Eindämmung von COVID-19 und für die Unterstützung lokaler Gemeinschaften verbreiten. Darüber hinaus werden Ad Grants im Wert von $20 Mio. Finanzverwaltungen von Gemeinden und NGOs zu Verfügung gestellt, um öffentliche Bekanntmachungen bezüglich Hilfsmassnahmen für KMUs verbreiten zu können.
- NGOs und Finanzinstitute: Ein $200 Mio. schwerer Investment Fond soll KMUs den Zugang zu Kapital ermöglichen und Menschen unterstützen, welche durch die allgemeinen Rettungsnetze der Finanzinstitutionen fallen.
- Akademische Institutionen und Forscher: Um die Computerleistungen und -Infrastruktur zu verbessern, die mögliche Therapien und Heilmittel untersuchen, kritische Daten verfolgen und neue Wege im Kampf gegen COVID-19 suchen, steht ein Pool von $20 Mio. Google Cloud Credits zu Verfügung.
Zum originalen Wortlaut der Meldung von Sundar Pichai, CEO von Google.
